Was ist ein Implantat?
Ein Zahnimplantat ist eine künstliche Zahnwurzel aus hochreinem Titan, die operativ in den Kieferknochen eingebracht wird, um einen oder mehrere fehlende Zähne zu ersetzen.
Implantate sind in der Regel sehr gut verträglich – bislang sind keine Allergien oder Abwehrreaktionen bekannt.
Vorteile eines Zahnimplantates:
+ Sie kommen dem natürlichen Zahn sehr nahe und sorgen so für ein hohes Maß an Ästhetik
+ Implantate haben eine lange Haltbarkeit
+ Der Knochenabbau im Kiefer wird vermieden
+ Gesunde Pfeilerzähne müssen nicht beschliffen werden
+ Biss- und Kaufähigkeit von 100 Prozent werden wieder hergestellt
+ Sehr gute Verträglichkeit
Wichtige Voraussetzungen
Die optimale Vorbereitung für eine Implantation beginnt bereits bei der Zahnextraktion.
Um Knochenverlust zu vermeiden, wird bei der Extraktion künstliches Knochenersatzmaterial verwendet.
Da das Implantat fest im Kieferknochen verankert werden muss um eine langfristige Stabilität zu gewährleisten, sollten vor dem Eingriff auch kariöse und parodontale Erkrankungen behandelt werden.
Es erfolgt eine umfassende Untersuchung mittels 3D Röntgen und einer anschließenden ausführlichen Beratung durch DDr. Oberascher.
Behandlungsablauf
Die Stelle für das Implantat wird örtlich betäubt und ein kleiner Schnitt in die Schleimhaut ermöglicht den Zugang zum Kieferknochen.
Der Knochen wird nun vorbereitet, das Implantat eingesetzt und anschließend wird die Schleimhaut wieder vernäht.
Nach ca. 6 Wochen erfolgt ein Kontrollröntgen und weitere 6 Wochen später wird das Implantat mittels Schleimhautstanze freigelegt.
Mit Hilfe des Intraoralscanners wird ein detaillgenaues Abbild Ihres Mundraumes erzeugt und sofort an das Dentallabor weitergeleitet um den endgültigen Zahnersatz anfertigen zu lassen.
Welche Versorgung im Einzelfall am besten geeignet ist, hängt von der Anzahl der fehlenden Zähne, der Knochensituation und Ihren persönlichen Wünschen ab – wir beraten Sie gerne individuell.